Die Geschichte

Die Region um Göteborg ist eine der ältesten und interessantesten kulturellen Gegenden in Schweden. Die vielen Ruinen zeugen davon, dass Menschen bereits vor über 8000 Jahren hier gelebt haben.

Göteborg wurde 1619 durch König Gusav II. Adolf gegründet, nach dänischem Vorbild mit Kanälen erbaut und bekam 1621 Stadtrecht. Im Laufe des 16 Jhd. kamen viele Einwanderer aus den Niederlanden, Deutschland und Großbritannien nach Göteborg. Für Schweden war Göteborg zu diesem Zeitpunkt das Tor zum Westen, nachdem nördlich der Stadt Norwegen und südlich direkt Dänemark lag.
Dadurch wurde Göteborg eine der am stärksten befestigten Städte in Nordeuropa.

Im 18. Jhd. wurde die Schwedische Ostindinen-Kompanie gegründet, die den Handel mit Indien und China vorantrieb und nach dem Gesetz das einzige Unternehmen war, dass Handel mit Fernost betreiben durfte, dadurch erlebte Göteborg einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Nach dem Fall Napoleons Anfang des 19 Jhd. wurde die französische Blockade beendet und die Bedeutung Göteborgs als Handelsstadt sank erheblich ab. Der Handel mit Ostindien kam zum erliegen. Erst Ende des 19 Jhd. kam durch die Werftindustrie ein weiterer wirtschaftlicher Höhepunkt Göteborgs.

Im 20 Jhd. musste die Werftindustrie aufgegeben werden, da sich der Schiffsbau im internationalen Vergleich nicht mehr lohnte. Trotz allem ist Göteborg heutzutage immer noch der größte Exporthafen Nordeuropas und ist zudem ein Veranstalter sportlicher Events geworden - 1995 Leichtathletik-Weltmeisterschaften, 2006 Leichtathletik-Europameisterschaften.

Info
Schweden | Göteborg

geschrieben von Nicole
am 12.11.2006
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